Ab der 33. Schwangerschaftswoche geht alles gemächlicher

In der 33. Schwangerschaftswoche wird Ihr Leben behäbiger. Für Berufstätige beginnt der Mutterschutz. Auch wenn Sie nicht berufstätig sind, gönnen Sie sich mehr Ruhe. Nun sollten Sie entscheiden, wo Sie entbinden möchten, und nachfragen, ob Ihre Krankenkasse nach der Entbindung eine Haushaltshilfe zahlt.

Sie können in der 33. Schwangerschaftswoche erste Schwangerschaftswehen erleben, denn die Gebärmutter beginnt langsam, für die Geburt zu “trainieren.” Es kann auch sein, dass Sie abens oder an warmen Tagen geschwollene Füße durch Wassereinlagerungen (Ödeme) haben. Trinken Sie viel, es hilft. Sollten Sie jedoch Schwellungen im Gesicht und an den Händen haben, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Es könnte sich ein Schwangerschafts-Bluthochdruck mit Eiweiß im Urin entwickelt haben (Praeklampsie). Einige werdende Mütter klagen über Schlaflosigkeit. Nehmen Sie bitte keine Schlafmittel! Versuchen Sie, auf der linken Seite zu liegen. Winkeln Sie das rechte Bein an und legen Sie ein Kissen zwischen die Beine. So liegen Sie sicher und bequem. Ein Lavendelbad, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung helfen auch. Gönnen Sie sich, so oft es geht, ein Nickerchen!

Wie geht es dem Baby in der 33. Schwangerschaftswoche?

Ihr Baby wiegt nun fast zwei Kilogramm und setzt langsam Babyspeck an. Aufgrund seiner Größe hat es wenig Platz sich zu bewegen. Trotzdem kann es heftige Rippenstöße austeilen. Nur die Schädelknochen bleiben weich und formbar. Der Flaum auf Babys Haut fällt nun aus, die Haut wird in der 33. Schwangerschaftswoche glatt und bildet eine schützende Hautschmiere. Manche Babys beginnen, sich mit dem Köpfchen nach unten zu drehen.