37. Schwangerschaftswoche: Startschuss zum Endspurt!
In der 37. Schwangerschaftswoche bereiten sich Mutter und Kind auf die bevorstehende Geburt vor. Der Bauch der Mutter ist bereits so dick, dass er besonders nachts beim Liegen stört.
Die Senk- oder Vorwehen trainieren die Muskeln der Gebärmutter. Diese Wehen sind noch unregelmäßig und kurz. Echte Wehen sind mindestens 30 Sekunden lang. Durch die Vorwehen wird Ihr Baby nach unten geschoben. Ihr Zwerchfell wird entlastet und Sie können besser atmen. Ihr Baby wiegt etwa 2,8 Kilogramm und ist 48 Zentimeter lang. Es kann mit den Händen kräftig zugreifen und trainiert seine Verdauungsorgane, indem es täglich bis zu drei Liter Fruchtwasser trinkt. Das Baby liegt nun mit seinem Köpfchen nach unten. Sollte es sich noch nicht gedreht haben, wird es sich wahrscheinlich nicht mehr drehen. Dies hat meist seinen guten Grund. Ein erfahrener Mediziner wird nach genauer Untersuchung entscheiden, ob eine “äußere Wende” sinnvoll ist. Wenn bei einer “äußeren Wende” Komplikationen auftreten, stehen in der Klinik erfahrene Ärzte für einen Kaiserschnitt bereit.
Welche Untersuchung wird in der 37. Schwangerschaftswoche gemacht?
Der Herzton-Wehenschreiber misst Ihre Wehen und zeichnet die Herztöne Ihres Babys auf. So kann der Arzt die Reaktion des Kindes auf die Wehen überprüfen. Sollte Ihnen schwindelig oder übel werden, informieren Sie die Sprechstundenhilfe. Sollten Sie jetzt entbinden, so ist Ihr Baby bereits gut entwickelt und gilt nicht mehr als Frühgeburt. Kleinere Komplikationen bekommen die Ärzte leicht in den Griff und Sie können Ihr Baby bald mit nach Hause nehmen.