Die Zeit wird knapp! Die 39. Schwangerschaftswoche
Im so genannten dritten Trimester steht nun die unmittelbare Geburt des Kindes an. Während der 39. Schwangerschaftswoche treffen die Organismen des Ungeborenen und der Mutter also ihre letzten Vorbereitungen für das große Ereignis.
Das endokrine System des Kindes erhöht die Hormonproduktion und bereitet es somit auf die Strapazen seiner Entbindung vor. Diese stellt für den Nachwuchs eine große Belastung dar, weil es viel Energie kostet, plötzlich unabhängig von der Plazenta überleben zu müssen. Um auch außerhalb der Gebärmutter eine konstante Körpertemperatur halten zu können, hat das Ungeborene im Laufe der Zeit zudem eine schützende Fettschicht gebildet. Die Schwangere nimmt die Bewegungen des Fetus nun kaum noch wahr. Grund dafür sind Größe und Position des Kindes und nicht etwa oft befürchtete Komplikationen. Die Aufregung vor der bevorstehenden Geburt wächst und die werdende Mutter stellt sich weiter darauf ein.
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Besonderheiten während der 39. Schwangerschaftswoche
Oft machen sich bereits wenige Tage vor der Geburt Gebärmutterkontraktionen bemerkbar, was viele werdende Mütter in Panik versetzt. Vor allem beim ersten Kind lässt sich für die Schwangere kaum zwischen “falschem Alarm” oder einer tatsächlichen Einleitung der Entbindung differenzieren. Sollten jedoch ernstzunehmende Wehen auftreten, geschieht dies schon fast nach Zeitplan: Diese äußern sich zwischen 5 und 20 Minuten dann mit einer Dauer von ca. 30 bis 60 Sekunden. Zudem verspürt man normalerweise auch ein heftiges Ziehen im Rücken- und Unterleibsbereich. Verlängern sich die Wehen und die Pausen werden kürzer, sollte man sich auf den Weg zum Kreissaal machen.
