Ein Licht am Ende des Tunnels – die Schwangerschaft in der 40. Woche
Mutter Natur hat einen bestimmten Zeitraum für eine Schwangerschaft festgelegt und desto näher die magische 40 rückt steigt auch das Verlangen der meisten Schwangeren Frauen, die Schwangerschaft positiv beendet zu wissen. Kaum ein Baby kommt zum errechneten Entbindungstermin auf die Welt, also genießen Sie die Zeit mit Ihrem Partner oder Freunden/Familie. Das Baby ist mittlerweile mit 70 Reflexen ausgestattet und kann auf die Nähe schon sehr gut sehen. Durchschnittlich ist es um die 51cm groß und wiegt ca. 3500 Gramm.
Natürlich sind die Größe und das Gewicht ebenso individuell wie die Entwicklung oder das Aussehen. Idealerweise liegt das Kind seit mehreren Wochen mit dem Kopf nach unten und wartet in dieser Stellung auf die Geburt. Umso näher diese rückt, desto ruhiger wird das Baby. Die werdende Mutter sollte also nicht erschrecken, wenn sie kurzzeitig in der Nähe des Geburtstermins keine Kindsbewegungen wahrnimmt. Genießen Sie die Ruhe vor dem Sturm während der Schwangerschaft in der 40. Woche In dieser letzten Phase der Schwangerschaft sollte trotz aller Vorfreude noch einmal überprüft werden, ob an alles gedacht wurde. Hat man sich in der Klinik/dem Geburtshaus angemeldet? Ist die Tasche für den Aufenthalt gepackt und griffbereit? Wo ist der Mutterpass? Ist ein Babysitter für ältere Geschwister organisiert? Sollte es zu einer Übertragung kommen, überprüft der Arzt, ob die Plazenta das ungeborene Leben mit genug Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Dazu sollten sie jeden zweiten Tag und ab dem zehnten Tag täglich in der Praxis vorstellig werden. Herztöne des Kindes und Wehen werden mittels CTG (Kardiotokografie) kontrolliert. Nutzen Sie diese Zeit um sich mit Freunden zu treffen, ein schönes Abendessen oder einen Kinobesuch zu zweit zu genießen. Ist das Kind erst mal da, werden Sie über einen längeren Zeitraum nicht dazu kommen. Die folgenden Stellwehen verankern den Kopf des Kindes im Becken. Diese sind meist schmerzlos, bleiben jedoch keines Falls unbemerkt. Trotz aller Ungeduld: letztendlich entscheidet das Baby, wann es bereit ist, die Welt zu erobern.
U-Heft und der Mutterpass müssen immer mitgeführt werden. Ein tolles Täschchen dafür findet man hier:
40. Schwangerschatswoche: Und dann geht es plötzlich doch los!
Auch wenn sich die Wehen auf ähnliche Weise wie Vorwehen ankündigen, so steigern sie doch ihre Intensität. Nach und nach wird die Mutter einen deutlichen Unterschied zwischen den Vorwehen und denen die die Geburt einleiten feststellen und instinktiv wissen, dass es nun losgeht. Nach der Ankunft im Kranken- oder Geburtshaus werden noch Untersuchungen zur Lage und dem Zustand des Kindes eingeleitet. Ebenfalls untersucht wird, wie weit der Muttermund sich bereits geweitet hat. Dies kann gerade beim ersten Kind eine Zeit lang dauern. Als Regel gilt eine Weiterung des Muttermundes von einem Zentimeter pro Stunde. Ist der Muttermund auf 10 cm geweitet, beginnt die Austreibungsphase und Sie können bald ihren kleinen Schatz in den Arm nehmen und ihn mit einem liebevollen Kuss auf dieser Welt begrüßen.
