Ein kleiner Leitfaden für die 7. Schwangerschaftswoche
Schwangerschaften verlaufen niemals gleich, jedoch ergeben sich besonders in der 7. Woche einige neue Situationen. Hier finden Sie einen kurzen Überblick zu den wichtigsten Aspekten.
Ab der 7. Schwangerschaftswoche entwickelt sich der Embryo immer schneller und wächst täglich ca. 1 Millimeter. Auch die Organe bilden sich weiter aus und die Körperform des Embryos ist schon jetzt gut erkennbar. Gehirn, Herz, Lunge, Nieren, Leber und der Magen-Darm sowie das Kreislaufsystem sind bereits funktionsfähig und passen sich weiter an. Auch die Bildung des Nervensystems wird laufend angeregt. Die werdende Mutter erlebt ebenso viele Veränderungen, welche sich vor allem durch hormonelle Stimmungsschwankungen und leichte körperliche Beschwerden bemerkbar machen. Die biologische Umstellung fällt jeder Frau unterschiedlich schwer, da sich die jeweiligen Auswirkungen immer individuell gestalten.
Besonderheiten während der 7. Schwangerschaftswoche
In der 7. Schwangerschaftswoche besteht auch das erhöhte Risiko einer frühen Fehlgeburt, welches ca. 15% beträgt und dementsprechend nicht ignoriert werden sollte. Die Schwangere darf sich daher auch nicht mehr mit zu großen Belastungen überfordern. Haben Sie außerdem ein Auge auf eventuelle Unregelmäßigkeiten und informieren Sie Ihren Frauenarzt. Durch einen kleinen Wachstumsschub der Gebärmutter kann es zu einem Ziehen in der Leiste kommen. Die Schwellung der Brüste bringt außerdem oft eine erhöhte Berührungsempfindlichkeit mit sich. Übelkeit bzw. morgendliches Erbrechen und Verdauungsprobleme sind leider ebenfalls an der Tagesordnung. Sollten jedoch Auffälligkeiten wie Blutungen auftreten, so suchen Sie bitte unverzüglich ihren Arzt oder das Krankenhaus auf.