Die erste bildhafte Begegnung in der 8. Schwangerschaftswoche
Bleibt die Periode aus, denkt fast jede Frau an eine Schwangerschaft. Häufig findet der erste instinktive Gedanke seine Bestätigung beim Frauenarzt.
Die erste bildhafte Begegnung zwischen Mutter und Kind findet beim Ultraschall in der 8. Woche einer Schwangerschaft statt. Bis zu seiner Entdeckung hat das Ungeborene schon viele Veränderungen und Wachstumsschübe durchlebt. Bei einer Schwangerschaft in der 8. Woche hat der 18 mm (Scheitel-Steiß-Länge) kleine Embryo nun eine wichtige Entwicklungsphase abgeschlossen, die Anlage sämtlicher Organe. Seit der Befruchtung sind aus einer Zelle viele Millionen mit spezifischen Funktionen entstanden. Ganz unbemerkt haben sich die oberen Gliedmaßen ausgebildet mit deutlich erkennbaren Händen und Fingergliedern, denen das Wachstum der Zehen folgt. In der 8. Schwangerschaftswoche beginnt sich aus dem relativ formlosen Zellbündel ein kleiner Mensch zu entwickeln, welcher in der kommenden Zeit ca. einen Zentimeter pro Woche wächst und wird nun als Fötus/Fetus bezeichnet. Vierzig Muskelgruppen beginnen aufgrund der Steuerung durch das Nervensystem zu arbeiten, der Magen produziert Verdauungssäfte, die Nieren funktionieren und der Knorpel wandelt sich zu Knochenzellen. Das Herz schlägt mit 140-150 Schlägen fast doppelt so schnell wie das der Mutter. Das kleine Kraftwerk kurbelt damit den Kreislauf zwischen Nabelschnur und Plazenta an. Von nun an wird das bis dahin ungeschützte Gehirn des Fötus durch Schädelknochen bedeckt. Diese sind lose zusammengefügt, um genug Raum zur Ausdehnung zu geben. Der Sehnerv ist schon angelegt und zarte Augenlider sind sichtbar. Nasenspitze und Oberlippe werden geformt und es entwickelt sich die Zunge.
Veränderungen mit einer Schwangerschaft in der 8. Woche
Haben Sie das süße Geheimnis erst vor Kurzem entdeckt? Ihr Körper ist jetzt voll und ganz mit der hormonellen Umstellung beschäftigt. Sanfter Ausdauersport wie Nordic Walking oder Schwimmen, wie auch Wechselduschen helfen bei Kreislaufproblemen und Müdigkeit. Denken Sie darüber nach, ob Sie im ersten Monat der Schwangerschaft mit Krankheiten wie Röteln oder Scharlach zu kämpfen hatten. Zwar sinkt das Risiko einer Fehlbildung im zweiten Monat auf 30 %, dennoch sollten Sie mit ihrem Arzt darüber sprechen, wenn dies der Fall war. Die werdende Mutter ist nicht gesetzlich dazu verpflichtet, sollte aber dennoch so bald wie möglich den Arbeitgeber über diesen Umstand informieren, gerade wenn mit gefährlichen Substanzen hantiert wird oder der Körper stark beansprucht wird. Ab der 8.SSW sollten regelmäßig alle vier Wochen die Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen werden.